Datenflüsse intelligent verknüpft: Wie Stadtwerk am See mit der erweiterten starmate-Wilken-KIC-Schnittstelle die Kundenbindung automatisiert

starmate hat für Stadtwerk am See die bestehende KIC-Schnittstelle um eine Transaktionslogik erweitert. Strukturierte Vertragsdaten und Statusänderungen fließen in Echtzeit in die E-Marketing Suite, sodass Kampagnen entlang des Vertragslebenszyklus automatisch starten.

Projektstatus
Kick-off
Parametrierung
Go-Live
Hypercare-Phase
Running

Auf einen Blick

Vertragsdaten als Transaktionen: Statusänderungen aus Wilken KIC lösen Kampagnen in der EMS automatisch aus.

  • Schnittstelle: bidirektional und automatisiert zwischen Wilken KIC und starmate EMS
  • Datenverfügbarkeit: Echtzeit-Synchronisation von Status- und Transaktionsänderungen
  • Manueller Aufwand für Selektionen: auf nahezu 0 reduziert

Herausforderung

Stadtwerk am See nutzt das Kunden Informations Cockpit (KIC) von Wilken für Vertrags- und Kundendaten, die starmate EMS dient als zentrales CRM. Vertragsrelevante Daten wie Laufzeiten, Kündigungsstatus oder Produktarten ließen sich bisher nicht strukturiert übertragen.

  • Keine strukturierte Übertragung von Vertragsdaten ins Marketing-CRM
  • Keine automatisierte Kundenansprache vor Vertragsende
  • Hoher manueller Aufwand für Exporte, Bereinigung und Segmentierung
  • Ungenutzte Kundenbindungspotenziale im laufenden Vertragszyklus

Lösung

Unter dem Leitsatz „Aus Verträgen werden Menschen gemacht“ fließen die Daten nun automatisch und bidirektional:

  • Adress- und Profil-Management: Alle Geschäftspartner mit E-Mail-Adresse werden regelmäßig synchronisiert. Verträge liegen als strukturierte Transaktionen (Vertragsart, -nummer, Produkt wie Strom, Gas oder PV-Anlage, Laufzeit, Status) am Kontakt.
  • Kampagnen-Automation: Status und Laufzeit dienen als Trigger. Erreicht ein Vertrag einen definierten Zeitpunkt vor Vertragsende, startet die EMS mehrstufige Kampagnen.
  • E-Mail-Marketing: Kund:innen erhalten Mails, die auf Produkt und Vertragsstatus zugeschnitten sind.
  • Einwilligungs- und Infomanagement: Aktuelle E-Mails und Einwilligungen aus der EMS werden direkt im KIC-Interface angezeigt, sodass der Kundenservice nicht das System wechseln muss.

Der Erfolg

Stadtwerk am See verbindet relevante Kundenansprache mit effizienten Prozessen im Hintergrund.

  • Automatisierte Kampagnensteuerung entlang des Vertragslebenszyklus
  • Rechtzeitige, passgenaue Verlängerungsangebote zur Reduktion von Kündigungen
  • Zeitersparnis durch wegfallende manuelle Listenexporte und Segmentierung
  • Personalisierte Transaktionskommunikation im richtigen Moment

Stimme des Kunden

„Die Erweiterung der KIC-Schnittstelle ist für uns ein echter Gamechanger in der Kundenkommunikation. Endlich können wir unsere wertvollen Vertragsdaten aus dem Wilken-System direkt und vollautomatisch für unsere Marketing-Kampagnen nutzen. Unsere Kundinnen und Kunden erhalten jetzt exakt im richtigen Moment – beispielsweise drei Monate vor Vertragsende – ein perfekt passendes, personalisiertes Angebot.“

Niclas Laabsch & Team, Stadtwerk am See

Logbuch

Die Vertragsdaten schlummerten im Wilken-Abrechnungssystem, während das Marketing-Team in der EMS manuell Kampagnen anstoßen musste. Wir wollten eine Schnittstelle, die nicht nur Adressen abgleicht, sondern Transaktionsgeschichten erzählt.

Jede Statusänderung im KIC, ob ein Vertrag ausläuft, gekündigt wird oder ein Produkt neu gebucht wird, triggert jetzt in Sekunden die passende Kampagne. Besonders wichtig war die bidirektionale Integration: Der Kundenservice sieht Werbeeinwilligungen und versendete Mails in der vertrauten KIC-Oberfläche.

Consulting-Team

Projektverlauf

  1. Prozessanalyse & Daten-Mapping: Spezifikation der KIC-Vertragsfelder und Transaktionsstruktur in der EMS.
  2. Programmierung der Schnittstellenerweiterung: Erweiterung des Verbindungscodes für Status- und Laufzeitinformationen.
  3. Implementierung der KIC-Prozesse: Zyklische Datenübertragung im Wilken-System, zunächst auf der Testumgebung.
  4. Automation-Setup & Testing: Kampagnen-Strecken für das Vertragsende und EMS-Infoviews im KIC-Interface.
  5. Go-Live: Freigabe der Schnittstelle und Start der ersten automatisierten Verlängerungskampagnen.

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